Hexen und Wissenschaft

Selbst Wissenschaft hat eine Geschichte. Das heißt das Bereiche die Heute eine Wissenschaft sind es vor einigen Jahrhunderten noch nicht waren. Nehmen wir ein Beispiel das belegt ist, die Psychologie. Hier ein geschichtlicher Auszug von Wikipedia:

 

Die Anfänge der Psychologie

 

Auch wenn die Psychologie als eigenständiges wissenschaftliches Forschungsgebiet erst seit Ende des 19. Jahrhunderts existiert, hat die Beschäftigung mit der Seele, dem Erleben und Verhalten des Menschen eine weit zurückreichende Geschichte. Es beschäftigten sich zahlreiche Philosophen und Theologen, Mediziner und Physiologen mit Themen, die der Psychologie mit Gründung und Definition als akademisches Forschungsgebiet, nachträglich zugeschrieben werden können und ihre Etablierung als eigenständige Wissenschaft vorbereiteten.

Schon im Papyrus Ebers wurde die Depression erwähnt, Platon entwickelte die Basis für das Schichtenmodell der Seele, das später Grundlage für Sigmund Freuds psychodynamisches Modell werden sollte, und Aristoteles schrieb ca. 350 v. Chr. ein Lehrbuch Über die Seele (griechisch Περὶ Ψυχῆς, lat. De Anima). Avicenna erforschte um 1000 n. Chr. bereits psychische Erkrankungen und beschrieb die kognitiven Prozesse des Menschenverstandes, Vorstellungskraft, Denken, Glaube und Gedächtnis. Thomas von Aquin setzte sich um 1250 mit dem Leib-Seele-Problem auseinander und auch Descartes beschäftigte sich um 1630 mit der Existenz der Seele (res cogitans).

Der Ausdruck „Psychologie“ wurde in einer Veröffentlichung von 1509 von Marko Marulić vermutlich das erste Mal verwendet, irrtümlich wird diese Historie oftmals Philipp Melanchthon oder Rudolf Goclenius zugeschrieben.

Im Zeitalter der Aufklärung nahm die Beschäftigung mit psychologischen Fragen zu. So leistete bereits in der frühen Aufklärung der Universalgelehrte Gottfried Wilhelm Leibniz wichtige Beiträge zur Entwicklung der Psychologie. Der französische materialistische Philosoph und Enzyklopädist Julien Offray de La Mettrie veröffentlichte 1746 das Buch Der Mensch als Maschine (L’homme machine), und der deutsche Philosoph Christian Wolff die Werke „Psychologia empirica“ und „Psychologia rationalis“ - die Begriffe „Bewusstsein“ und „Aufmerksamkeit“ gehen auf Wolff zurück. Die psychologia rationalis ist als apriorische (nicht-empirische) Disziplin ein Teilgebiet der Metaphysik (genauer: der metaphysica specialis), die Methode der psychologia empirica ist die Introspektion. (Der Ausdruck ‚rational‘ wurde bis etwa zur Mitte des 19. Jahrhunderts als Gegenbegriff zu ‚empirisch‘ verwendet, nicht als Gegenbegriff zu ‚irrational‘.) Es entstand der Begriff der rationalen Psychologie, der dann (v.a. von Immanuel Kant in der "Kritik der reinen Vernunft" als „Wissenschaft der reinen Vernunft“ scharf zurückgewiesen wird. Für Kant war Psychologie immer empirisch; allerdings handelte es sich um eine „innere“ Empirie, um Introspektion mittels des „inneren Sinnes“. Eine erste „Geschichte der Psychologie“ von Friedrich August Carus erschien 1808.

Im 19. Jahrhundert nahmen Philosophen und Schriftsteller wie Arthur Schopenhauer, Fjodor Michailowitsch Dostojewski, Friedrich Nietzsche viele wichtige Erkenntnisse der modernen Psychologie vorweg.

 

Auszug aus : http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Psychologie

 

Dieses Wissen wurde wissenschaftlich ebenso über einen NEUEN ZWEIG der Wissenschaft zusammen getragen. Diese nennt sich Wissenschaftsgeschichte und hier ist ein weiterer Auszug um zu verdeutlichen wo wir eigentlich drauf hinaus wollen:

 

Wissenschaftsgeschichte
 
Das Ziel der Wissenschaftsgeschichte (im Sinne einer Wissenschaftsgeschichtsschreibung) ist es, die historische Entstehung und Entwicklung der Wissenschaften und ihrer jeweiligen Disziplinen nachzuzeichnen. Hierzu bedient sie sich u. a. der Methoden der Geschichtsforschung. Dabei stammen Wissenschaftler, die Wissenschaftsgeschichte betreiben, oft selbst aus der Disziplin, die sie historisch bearbeiten. Wissenschaftsgeschichte erscheint dann als historischer Teil der jeweiligen Fachdisziplin.

Die englische Übersetzung von Wissenschaftsgeschichte ist nicht history of science, sondern history of research and scholarship (auch academic history, history of academia). Dabei werden sciences und humanities (history of scholarship) getrennt betrachtet.

Außer der Geschichte wissenschaftlicher Praxis, Theorien und Erkenntnisse können auch weitere Themengebiete Inhalt der Wissenschaftsgeschichte sein: z. B. Biographien ausgewählter Forscher, wissenschaftlich bedeutsame Expeditionen oder die Entwicklung wissenschaftlicher Zeitschriften, Verlage, Sammlungen oder Organisationen. Auch die Geschichte wissenschaftlicher Ausbildungsordnungen und Abschlüsse fällt in den Bereich der Wissenschaftsgeschichte. Neuere Ansätze beschäftigen sich vor allem mit den praktischen Dimensionen der Wissenschaften (practical turn), mit ihren Objekten, Repräsentationen und Instrumenten sowie mit den sozialen Dimensionen der wissenschaftlichen Praxis.

Bei zahlreichen wissenschaftshistorischen Fragestellungen kann es zu starken Überschneidungen mit der allgemeinen Geschichtsforschung, der Technikgeschichte, der Wissenschaftstheorie und der Wissenschaftssoziologie kommen. Aus diesem Grund wird häufig die aus dem angloamerikanischen Bereich übernommene Bezeichnung STS (science, technology & society) verwendet, die, im Gegensatz zu Namen wie Geschichte der Naturwissenschaft oder Wissenschaftsgeschichte, die Breite des zu untersuchenden Gegenstandsbereichs betont.

 

Auszug aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Wissenschaftsgeschichte

 

Wenn also Wissenschaften Heute früher keine waren, wie dachten dann die Menschen früher darüber wenn man mit ihnen darüber sprach? Würde das Wort Psychologie früher die gleiche Wirkung gehabt haben auf Menschen wie das

Wort Magie, Alchemie oder Zauberei?

 

Oh, Alchemie galt früher als Hexenwerk, Zauberei und Magie! Heute ist es, hier ein Auszug:

Die Alchemie (auch Alchymie oder Alchimie) ist ein alter Zweig der Naturphilosophie und wurde im 17./18. Jahrhundert nach und nach von der modernen Chemie und Pharmakologie abgelöst. Oft wird angenommen, die „Herstellung“ von Gold (Goldsynthese) und anderen Edelmetallen (Edelmetallsynthese) sei das einzige Ziel der Alchemisten; die Adepten der großen Alchemisten sehen diese Transmutationen jedoch eher als Nebenprodukt einer inneren Wandlung.

 

Auszug aus : http://de.wikipedia.org/wiki/Alchemie
 
Noch einmal, Heute ist Alchemie gleichbedeutend mit Chemie und Pharmakologie, also modernen Wissenschaften. Es dauerte Jahrhunderte von der Zauberei und Magie bis hin zur modernen Wissenschaft. Können wie nicht weitere Bereiche der Zauberei und Magie nehmen um sie HEUTE
als weitere Wissenschaftszweige zu sehen? Medizin, Phytopharmakologie und vieles mehr?

Kann oder müssen wir uns dann nicht die Frage stellen was sich Heute noch in dem Restwissen der Magie und Zauberei noch an Wissenschaften versteckt die wir in der Zukunft erst erkennen und nutzen lernen wie alles andere auch ????

 

Die Mondtöchter

 

Magic Castle mondtöchter

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